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Automotive-Zerspanung: Präzision, die in Serie funktioniert

Automotive-Bauteile werden leichter, komplexer und härter, während die Taktzeiten bleiben. MAS unterstützt dort, wo Zerspanung prozesskritisch wird: in der Hartbearbeitung, beim Formstechen und der Auslegung robuster Bearbeitungsprozesse für die Serie.

Automotive heute: Druckpunkte in der Fertigung

Das Bauteilspektrum in der Automobilbranche verändert sich. Neben klassischen Komponenten für Verbrenner und Getriebe stehen heute verstärkt Bauteile für Hybrid- und E-Antriebe, Wärmemanagement und funktionskritische Sitz- und Dichtflächen im Fokus. Unabhängig vom Antriebskonzept bleiben die Anforderungen gleich: kurze Taktzeiten, enge Toleranzen, definierte Oberflächen und reproduzierbare Standmengen.

Leichtbau erhöht die Anforderungen

Weniger Masse bedeutet in der Praxis oft dünnwandigere Geometrien, geringere Steifigkeit und höhere Anforderungen an Maßhaltigkeit, Oberfläche und Bauteilintegrität. Damit wird die Zerspanung empfindlicher gegenüber Werkzeugauslegung, Spannsituation und Prozessschwankungen.

Taktzeit bleibt gesetzt

In der Automotive-Serie ist Bearbeitungszeit kein offener Parameter. Das Werkzeug muss innerhalb definierter Zykluszeiten stabil arbeiten und darf die Prozesskette nicht durch unnötige Wechsel oder Nacharbeit belasten.

Geometriekomplexität steigt

Komplexe Konturen, schwer zugängliche Bearbeitungsstellen, neue Guss- und Schmiedekonzepte sowie funktionsintegrierte Bauteile erhöhen die Anforderungen an Schneidengeometrie, Werkzeugweg und Prozesssicherheit.

Werkstoffspektrum nimmt zu

Al-Si-Gusswerkstoffe, Gusseisen, Einsatz- und Vergütungsstähle sowie pulvermetallurgische Werkstoffe halten die Bearbeitung werkstoffseitig anspruchsvoll. Für die Zerspanung bedeutet das: Schneidstoff, Geometrie und Beschichtung müssen gezielt auf Anwendung und Werkstoff abgestimmt werden.

Unsere Mission: Innovation aus Tradition. Seit über 40 Jahren.

MAS Campus Technikwelt Vorführzentrum
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Prozessoptimierung beginnt nicht beim Produktkatalog

Schwierige Werkstoffe, engere Taktzeiten, steigender Preisdruck und komplexere Konturen lassen sich nicht mit Standardantworten lösen.

In der Technikwelt des MAS Campus gibt es dafür Raum für fachlichen Austausch, Workshops, Anwendungsversuche und neue Lösungsansätze, bis hin zu Null- und Vorserien in kurzer Zeit.

Hartbearbeitung für funktionskritische Automotive-Bauteile

Plandrehen von Bremsscheiben

Beim Plandrehen von Bremsscheiben aus Gusswerkstoffen zählen Oberflächengüte, Formgenauigkeit und kalkulierbare Standzeiten über hohe Stückzahlen. CBN Wendeplatten überzeugen hier durch ihre Härte- und Temperaturbeständigkeit und ermöglichen somit Präzision, hohe Standzeiten und Prozesssicherheit auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten.

Hartdrehen und Hartreiben von Ventilsitzen

Sitzgeometrie, Rundheit und Wiederholgenauigkeit müssen über die gesamte Serie sicher und reproduzierbar erreicht werden. Hier entscheidet die Abstimmung aus Schneidstoff, Schneidengeometrie, zu bearbeitendes Material, Maschine und Schnittwerten, nicht das Einzelergebnis im Versuch.

Hartreiben und gratarmes Stechen von Dichtsitzen und Einspritzbauteilen

Funktionskritische Sitzflächen an Einspritz- und Hydraulikkomponenten verlangen engste Toleranzen und definierte Oberflächen. Hartreiben und gratfreies Stechen im gehärteten Zustand ermöglichen es, diese Anforderungen prozesssicher abzubilden, sodass Funktionsflächen ohne Nacharbeit oder zusätzliche Übergaben gefertigt werden können.

Hartbearbeitung
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Hartbearbeitung vertiefen mit MAS-Workshops

Hartbearbeitung ist kein Standardprozess. Wer Oberflächen, Toleranzen und Standzeiten sicher beherrschen will, braucht belastbares Anwendungswissen. Von der Schneidstoffauswahl und Finish-Bearbeitung über die Wahl der idealen Bearbeitungsstrategie, bis hin zur Messung von Oberflächen, Form- und Lagetoleranzen.

CBN und PKD Wendeschneidplatten von Sumitomo
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CBN-Lösungen für die Hartbearbeitung im Automotive

Bei gehärteten Werkstoffen und funktionskritischen Bearbeitungsstellen entscheidet die Auswahl der CBN-Sorte mit über Oberflächenqualität, Maßhaltigkeit und Prozessstabilität. MAS greift dabei auf unterschiedliche CBN-Lösungen aus dem Sumitomo-Portfolio zurück – abgestimmt auf Werkstoff, Bearbeitung und Schnittsituation.

Zum Einsatz kommen je nach Anwendung unter anderem:

Entscheidend ist dabei nicht die einzelne Sorte, sondern ihre saubere Abstimmung auf Bauteilfunktion, Kontur, Schnittunterbrechung und geforderte Serienfähigkeit.

Formstechen im Automotive: wenn Standardgeometrien Zeit kosten

Im Automotive entscheiden oft nicht große Prozessänderungen, sondern Sekunden pro Bauteil. Genau dort werden Stechprozesse kritisch: bei Einstichen, Freistichen, Hinterschnitten oder kombinierten Konturen, die mit Standardwendeplatten nur in mehreren Bearbeitungsschritten sauber herzustellen sind.

Wenn eine Kontur mehr als einen Schnitt braucht

Viele Bauteilgeometrien lassen sich mit ISO-Standardplatten nur angenähert abbilden. Dann entstehen zusätzliche Operationen, mehr Nebenzeit und mehr Abstimmungsaufwand im Prozess. Gerade in hochvolumigen Serien wirkt sich das direkt auf Taktzeit und Stückkosten aus.

 

Formstechplatten für bauteilspezifische Geometrien

MAS Carbide entwickelt Formstech- und Präzisionswendeschneidplatten für Konturen, die mit Standardgeometrien nicht wirtschaftlich bearbeitet werden können. Ziel ist, mehrere Konturelemente möglichst prozesssicher in einer Bearbeitungsfolge zusammenzuführen.

 

Relevant für die Serie, nicht nur für das Musterteil

Im Automotive reicht es nicht, wenn eine Geometrie einmal funktioniert. Entscheidend sind reproduzierbare Schneidkantenqualität, kalkulierbares Verschleißverhalten und ein Prozessfenster, das auch über hohe Stückzahlen stabil bleibt.

 

Abgestimmt auf Werkstoff und Bearbeitungsaufgabe

Ob Gusseisen, Einsatzstahl, Al-Si-Legierung oder pulvermetallurgischer Werkstoff: Im Stechprozess müssen Geometrie, Substrat und Beschichtung zur realen Bearbeitungssituation passen – nicht nur zur Zeichnung.

Präzisionswendeplatte Render an Werkstück
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MAS Carbide: Formstechplatten für den Serienprozess

Formstech- und Präzisionswendeschneidplatten von MAS Carbide sind auf definierte Konturen, hohe Wiederholgenauigkeit und stabile Prozesse ausgelegt. Ideal einzusetzen dort, wo Standardgeometrien an wirtschaftliche oder technische Grenzen stoßen.

✓ Individuell ausgelegte Schneidengeometrien
✓ Abgestimmte Substrate und Beschichtungen
✓ Hohe Prozesssicherheit im Serienprozess
✓ Geeignet auch für anspruchsvolle Werkstoffe

INturn
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IN©turn: Hart- und Weichbearbeitung innen

Für kleine Innendurchmesser und funktionskritische Innenkonturen, bei denen Präzision und Prozesssicherheit eng geführt werden müssen.

  • Innendrehen ab 1,00mm Durchmesser
  • Hohe Wechselgenauigkeit und Steifigkeit
  • Verschleißfestes CBN und Hartmetallsorten auch für nichtrostende Stähle
  • Vibrationsdämpfende Halter mit Hydrodehn-Direktspannung
SPEEDYturn
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SPEEDY©turn: Hohe Prozesssicherheit bei hohen Vorschüben

Einstellbares System für Bohrungs- und Wellenbearbeitung.

  • korrigierbar über die X-Achse
  • Präzise Zylinderform und Rundheit
  • ideal für die Großserienfertigung
  • für Hart- und Weichbearbeitung
MAS Campus Meeting Verena Geier Matthias Wührl Michael Heßlinger Steffen Kinzinger Heiko Armbrecht
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Wenn jede Sekunde zählt, muss der Prozess stabil laufen

Im Automotive wirken sich zusätzliche Werkzeugwechsel, instabile Standmengen oder unnötige Nebenzeiten direkt auf die Stückkosten aus. Wir bei MAS optimieren Prozesse mit Blick auf das, was in der Serie zählt: kalkulierbare Standzeiten, kurze Bearbeitungsfolgen und robuste Prozessfenster.